Studium und Lehre nach Bologna: Perspektiven der by Stefan Claus,Manuel Pietzonka

By Stefan Claus,Manuel Pietzonka

​Seit Beginn des Bologna-Prozesses im Jahre 1999 findet in Deutschland die bislang größte Reform des Hochschulsystems statt. Teil dieser Reform sind die gestuften Studiengänge (Bachelor/Master) und die externe Qualitätssicherung durch Akkreditierung. Ausgewählte Experten bilanzieren im Rahmen des Sammelbandes ihre Erfahrungen mit der Reform und ihren Einfluss auf Studium und Lehre. Ihre Studien lassen sich in folgender Kernaussage komprimieren: Die Reform ist noch nicht abgeschlossen; der Europäische Hochschulraum ist noch nicht vollendet.​

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Planung eines Elternabends im Elementarbereich: Von der by Annika Schelle

By Annika Schelle

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, word: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, summary: Diese Arbeit geht grundsätzlich auf das Thema –Planung eines Elternabends im Elementarbereich – Von der didaktischen Theorie hin zur methodischen Umsetzung – ein. Dieses Vorgehen, Verknüpfung der didaktischen Theorie mit der methodischen Umsetzung, ist Bestandteil des Methodenlabors und sollte in dieser Arbeit Beachtung finden. Es stellt sich die Frage wie aus der Theorie nun die methodische Umsetzung erfolgt. Der thematische Schwerpunkt dieser Arbeit ergibt sich aus dem Wunsch der späteren beruflichen Tätigkeit.
Welche didaktischen Theorien gibt es (Kapitel 2) und welche eignen sich für die Adressaten / TN / Zielgruppe? Es wird ein allgemeiner Definitionsversuch des Didaktikbegriffs unternommen (2.1), sowie die Allgemeine Didaktik, Fach- und Bereichsdidaktik in ihren Grundzügen erläutert (2.1.1). Darauf folgend werden didaktische Theorien, wie die bildungstheoretische, lernzielorientierte, lerntheoretische und subjektive Didaktik veranschaulicht (2.1.2). Anschließend geht diese Arbeit auf didaktische Prinzipien (2.1.3) und den Ebenen didaktischen Handelns ein (2.1.4). Im Kapitel 2.2 wird ein Definitionsversuch des Methodenbegriffs angestrebt. Kapitel 2.3 thematisiert die Elternarbeit in ihren Grundzügen und Wandlungsprozessen, sowie den Aspekt der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften, Eltern / dem familiären Umfeld und dem sort. Kapitel three, geht der Frage nach, wie der Elternabend konkret gestaltet werden sollte. Zunächst wird die Kindertagesstätte und ihre Prinzipien vorgestellt (`Gedankenexperiment`), in dem der Elternabend stattfinden wird, sowie der Grund des Elternabends und grobe Programminhalte aufgezeigt (3.1). Anschließend wird im Kapitel 3.2 die theoretische Grundlage/Planungskonzeption veranschaulicht. Im Fazit wird abschließend die Didaktik, Methodik und Umsetzung des Elternabends verhandelt, dieses unter den Aspekten die im Kapitel 2 behandelt wurden.

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Schule, Stadtteil, Lebenswelt: Eine empirische Untersuchung by Wolfgang Mack,Erich Raab,Hermann Rademacker

By Wolfgang Mack,Erich Raab,Hermann Rademacker

Auf welche Weise Schulen ihr sozialräumliches Umfeld wahrnehmen und welche Bedeutung dies für das schulische Angebot hat ist Gegenstand dieser Untersuchung. Das sozialräumliche Umfeld von Schule ist Rahmenbedingung wie auch Herausforderung für die Gestaltung des schulischen Angebots. Im Rahmen dieser Untersuchung in sechs Stadtteilen deutscher Großstädte wurde gefragt, wie Schulen ihr sozialräumliches Umfeld wahrnehmen und welche Bedeutung dies für die Gestaltung ihres schulischen Angebots hat. Daneben wurden Jugendliche und Stadtteilbewohner nach ihrer Wahrnehmung der Schulen im Stadtteil und ihren Erwartungen an deren Angebote befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Schulen sich sehr unterschiedlich mit der Gestaltung ihres Angebots auf ihre sozialräumlichen Rahmenbedingungen beziehen, ihre potenziellen Nutzer wie auch die Stadtteilbewohner zwar inzwischen auch über Unterricht hinausgehende Angebote erwarten, dabei aber bescheiden bleiben.

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Das Ich und das Wir in der feministischen Theorie von Judith by Wiebke Bötefür

By Wiebke Bötefür

Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, notice: 1,75, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (Soziologie), forty three Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: [...]
Der vorliegende Aufsatz untersucht die Kategorien des ICH und des WIR bei Judith Butler. Grundsätzlich wichtig erscheint, Butlers Konstruktion und Entwicklung der beiden Begriffe zu analysieren. Butler spricht nicht vom Ich, sondern vom Subjekt. Die Schwerpunkte ihres Subjektbegriffs liegen dabei in der Dezentrierung des Subjektbegriffes, der Gleichsetzung von Identität mit Geschlechtsidentität und der Materialisierung von Körpern. Auch in dieser Arbeit wird diese ‘Dreifaltigkeit‘ beibehalten. Besondere Beachtung findet immer wieder das nicht-heterosexuelle Subjekt in seiner Marginalisierung. Das WIR im zweiten Teil wird auf die Kategorie Frau und auf ihrem Operieren auf politischer Ebene, insbesondere der feministischen und nicht-heterosexuellen Ebene, hin untersucht. Dabei steht nicht nur zur Diskussion, wie Butler das ‘Subjekt’ entwickelt, sondern auch, wie es sich in ihrer Theorie zum WIR verhält. Dabei habe ich versucht, möglichst praxisnah zu bleiben, soweit dies bei einer vollständig theoretischen Grundlage überhaupt möglich ist. Deshalb habe ich viele Ansätze und Aspekte von Butlers Theorie aussparen müssen, wie z.B. verschiedene philosophische (Derrida, Foucault) und psychoanalytische Aspekte (Kastrationsangst, Phallozentrismus), um zugunsten von Subjekt, Identität und Körper praxisbezogen arbeiten zu können. Diese ‘Dreifaltigkeit‘ scheint mir, um Butlers Theorie zu erfassen, durchaus wichtig. Weiterhin dringlich erschien mir, um Butler besser orten und verständlicher machen zu können, Übersetzungen und Gegenpositionen ihrer Kritiker mit einzubringen.
[...]

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Interaktionsrituale nach Erving Goffman. Zu Ehrerbietung und by Iris Baumgärtel

By Iris Baumgärtel

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, word: 1, Universität Konstanz (Fachbereich Soziologie und Geschichte), Veranstaltung: Erving Goffman, Sprache: Deutsch, summary: Der Untertitel Goffmans Buches "Interaktionsrituale - Über Verhalten in direkter Kommunikation" gibt Aufschluss über den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz: „the interplay order“.

Individueller Identität und Gesellschaft bzw. die Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen zur Bildung von sozialer Identität ist Kernpunkt der Soziologie Erving Goffmans. Er betrachtet Identität als „das Resultat eines prinzipiell unlösbaren Dauerkonflikts zwischen menschlichen Individuen und dem ihr Leben regulierenden Institutionen.“

Das Aufeinandertreffen von Menschen in verschiedenen Situationen ist die foundation der Interaktion. Jedoch geht es hier nicht um individuelle Verhaltensmuster, die in der Persönlichkeit jedes Einzelnen verankert sind, sondern um die normative Struktur, die das zwischenmenschliche Verhalten regelt. Goffman betont, dass sein Interesse den „syntaktischen Beziehungen zwischen den Handlungen verschiedener gleichzeitig anwesender Personen“ , als der Psychologie dieser Personen gilt. Hierbei muss guy sich natürlich ebenso mit der Frage beschäftigen, welche grundlegenden Eigenschaften ein handelnder Mensch haben muss, damit die interaktive Ordnung überhaupt funktioniert. Goffman bezeichnet diese Vorgehensweise, Situationen menschlichen Handelns zu untersuchen, als „Soziologie der Gelegenheiten“.

Handlungen unterliegen einem Muster, das bewusst oder unbewusst von jedem der Beteiligten verfolgt wird: Die Beurteilung der jeweiligen state of affairs, die Einschätzung des Gegenübers bzw. der anderen beteiligten Personen und die Selbstdarstellung, meist mit dem Ziel, sich selbst ins beste Licht zu rücken. Während der Interaktion sieht sich der Einzelne der Aufgabe gegenüber, aus seinem verfügbaren Handlungsspielraum die angemessene Aktion herauszufiltern und auch auf zum Teil konträre Anforderungen passend zu agieren.
Die Arbeit beschäftigt sich nun mit Verhaltensregeln, insbesondere der Ehrerbietung und dem Benehmen, welchen Goffman ein eigenes Kapitel in seinen Interaktionsritualen widmet. Seinen Ausführungen liegt eine Beobachtungsstudie in einer psychiatrischen Klinik zu Grunde.

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Sportpsychologie (Basiswissen Psychologie) (German Edition) by Ralf Brand

By Ralf Brand

Womit beschäftigt sich die moderne Sportpsychologie? Wie beeinflusst und trainiert guy psychische Grundvoraussetzungen von Spitzenleistungen? Weshalb gelingt es manchen Menschen nach jahrelanger körperlicher Inaktivität ihrer Gesundheit zuliebe mit game zu beginnen, anderen aber nicht? Wie beeinflussen körperliche Aktivität und besonders activity das psychische Wohlbefinden oder die Persönlichkeitsentwicklung? Die Sportpsychologie ist ein vielfältiges, breites und faszinierendes Forschungs- und Anwendungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Sportwissenschaft. Das Buch führt in klarer, verständlicher shape in die Grundlagen der Sportpsychologie ein und bietet einen guten Überblick über ihre Themen und Arbeitsweisen.

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Information, Mitteilung, Verstehen: Das Kommunikationsmodell by Michael Kazmierski

By Michael Kazmierski

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, observe: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Sozialtheorie II, four Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Schon in der Luhmann – Habermas Debatte schien für den unkundigen Betrachter durch, welch fundamentaler Unterschied in den jeweiligen Kommunikationsmodellen liegt. Profiliert Habermas auf der einen Seite Kommunikation als die Suche nach Konsens, als gelungene Kommunikation, welche erst dann als solche gilt, wenn der kommunikative Akt besondere Grundregeln befolgt, so steht auf der anderen Seite Luhmanns Auffassung, die besagt, dass Kommunikation immer dann stattfindet, wenn sie stattfindet, gleichgültig, ob sie in den Konsens oder Dissens führt, oder anders ausgedrückt: Kommunikation ist nicht abhängig von ihrem sozialen Gelingen.
Auch in seinen Rückgriffen auf George Spencer Brown und die phänomenologischen Grundlagen Husserls, und der daraus resultierenden Ablehnung eines klassischen, nach Input-Output Regeln funktionierenden Sender-Empfänger Modells, schlägt Luhmann eine Schneise durch die Historie klassischer Kommunikationsmodelle. In seiner Annahme, auch bei Kommunikation handelt es sich um ein autopoietisches approach, welches sich durch eigene Operationen dauerhaft reproduziert und dem daraus resultierenden Folgegedanken, dass soziale Systeme sich über Kommunikation erschaffen und ausdifferenzieren, legt er das Fundament seiner Gesellschaftstheorie, deren Wirkungsgeschichte bis heute anhält. So ist die Gesellschaft nach Luhmann nur über Kommunikation, durch Kommunikation und nur auf der Grundlage von Kommunikation zu verstehen, so dass die Operationsweise der Selbstbeschreibung einer Gesellschaft einhergeht mit ihrem Selbsterhalt, beides auf der Grundlage von Kommunikation. Dass sich die Theorie damit als ihre eigene Schießbude etabliert, ist eine ihrer faszinierendsten Eigenschaften und befruchtete mit ihren Thesen die Kommunikationswissenschaft, Pädagogik und Organisationssoziologie, um hier nur einige wenige zu nennen.

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Ziel dieser Hausarbeit ist es das Kommunikationsmodell Niklas Luhmanns auf der Grundlage einiger Prämissen und Vorbedingungen zu beschreiben.

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Der Online-Wahlkampf der Volksparteien 2009: Eine empirische by Britta Rottbeck

By Britta Rottbeck

Der Online-Wahlkampf 2009 – mit hohen Erwartungen versehen und kontrovers diskutiert. Britta Rottbeck analysiert die Aktivitäten im Speziellen der Volksparteien 2009 und zeigt Herausforderungen und Lösungsansätze für die Akteure auf. Im Mittelpunkt der Online-Umfrage und der Experteninterviews stehen die unterschiedlichen Akteure sowie die zahlreichen Kampagnenziele – Partizipation, Mobilisierung, details and so on. Als Grundlage entwickelt die Autorin die electronic zentrierte Kampagne, die als Analyseinstrument von Online-Kampagnen dient.

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Ursachen für die Zunahme von Schönheitsoperationen (German by Katharina Brenneis

By Katharina Brenneis

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, word: 1,5, Philipps-Universität Marburg (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Der Körper als Gestaltungsobjekt: Pädagogische und psychosoziale Perspektiven von Körpermodifikationen und (inter)kulturell bestimmte Körperbilder, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In dieser Arbeit soll Bezug auf die gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen für eine Veränderung im Verständnis des Körpers in einer leistungsorientierten Gesellschaft gelegt werden. Durchleuchtet werden sollen die Ursachen für eine steigende Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Durch den gesellschaftlich bedingten Wandel des Gesundheits- und Bewegungsverständnisses und der Veränderung des Mutterbildes resultiert ein stark modifiziertes Selbstbild der Individuen. Dieses kann Ursache für Störungen die eigene Körperempfindlichkeit betreffend sein. Wenn das eigene Selbstbild gestört ist, können Körperbildstörungen und sogar Depressionen damit einhergehen. Zwei dieser psychologisch bedingten Störungen sollen hier nach einer Definition des Körperbildes kurz dargestellt werden und in das Thema einführen. Anschließend soll in einem kurzen geschichtlichen Aufriss - beginnend mit den Worten: „Körpermodifikationen sind keine Erfindung der Neuzeit“ - klargestellt werden, dass der Wunsch nach Veränderungen des Körpers keineswegs erst in den letzten Jahren aufgetreten ist. Nur die Intentionen der Individuen sind neue.

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